Die Summer School erkundet eine Kulturregion mitten in der EU, die – scheinbar friedvoll und in Harmonie – durch Kriege und Grenzkonflikte markiert wurde. In Verbindung historischer, politik-, kultur- und medienwissenschaftlicher Methoden und Zugriffe wird die Euregio Rhein-Maas als ein Modellfall für grenzüberschreitende Befriedung und latente Konflikte untersucht. Eine Exkursion nach Aachen zeigt verborgene Grenzen, Konfliktorte des Sprachenstreits und der Erinnerungskultur sowie Belgiens Deutschsprachige Gemeinschaft als Modell der Grenzüberwindung.
Termine
17 April 2026, 13 Uhr Vorbereitungstreffen (Zoom)
27 – 28 Juli 2026 Blockseminar (ganztägig in Präsenz), GB 04/86
29 – 30 Juli 2026 Exkursion nach Aachen
Credits und Anmeldung
Teilnehmen können fortgeschrittene Studierende aller Fächer (Bachelor und Master). Die Summer School ist mit 5 ECTS kreditiert. Bitte wenden Sie sich zunächst an ihre Studienfachberatung, um eine Anrechnung in ihrem Studiengang zu klären. Folgen Sie dem jeweiligen Campus-Link für mehr Informationen.
Die Anmeldung erfolgt ab sofort per Mail an Dr. Frank Hoffmann (idf@rub.de). Bitte beachten Sie, dass die Vergabe der Plätze nach der Reihenfolge der Anmeldungen erfolgt. Die Plätze sind aufgrund der Projektfinanzierung begrenzt.
Anmeldefrist ab sofort nach Eingang
Campus-Link für Bachelorstudierende (Modul im Optionalbereich)
Campus-Link für Masterstudierende (Modul im Freien Wahlbereich Master)
Die Summer School ist ein Angebot des Instituts für Deutschlandforschung (IDG) und der Fakultät für Geschichtswissenschaft. Leitende Dozent/-innen: Dr. Frank Hoffmann (IDG) und Dr. Lutz Budrass (Geschichte).
Bildnachweis: Foto von Idin Ebrahimi auf Unsplash